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Tipp 3 - Prozessor

Unabhängig davon, ob Ihre Wahl auf PC oder Laptop gefallen ist, Sie müssen beim Kauf auf einige Dinge achten, die die Geschwindigkeit betreffen. Die Geschwindigkeit hängt immer von den eingebauten Komponenten ab.

Eine dieser Komponenten ist der Prozessor. Er ist -wie der Name schon sagt- für die Verarbeitung von Prozessen zuständig. Umso schneller seine Taktfrequenz ist, umso schneller verarbeitet er die anstehenden Prozesse. Die Schnelligkeit Ihres Systems hängt natürlich nicht allein von dem Prozessor ab, ist aber sehr ausschlaggebend.

Die Taktfrequenz eines Prozessors wird in Hertz gemessen. Mittlerweile sind die Prozessoren in Gigahertz-Bereichen angelangt.

Es gibt zwei Hersteller, die im Bereich Prozessoren auf dem Markt konkurrieren:

Da ist auf der einen Seite der Marktführer INTEL, der mit seinen Pentium-Chipsätzen vertreten ist. Achten Sie beim Kauf immer auf Unterschiede der Modelle: Pentium hat die Generationen seiner Modelle aufwärts durchnummeriert –also Pentium I ist ein Chipsatz der ersten Generation, der Pentium II einer der Zweiten usw.). Aber Achtung! Es gibt aber auch abgespeckte Versionen des Prozessors. Nehmen wir als Beispiel den Pentium III und einen Celeron mit jeweils einem Gigahertz Taktfrequenz. Der Celeron ist eben so eine abgespeckte Version. Sie können also sicher sein, dass ein Celeron bei gleicher Taktfrequenz stets langsamer ist, als ein normaler Pentium. Des Weiteren gibt es bei INTEL noch die Centrino-Technologie, die genau auf Notebooks / Laptops zugeschnitten ist.

Auf der anderen Seite haben wir den Konkurrenten AMD. Er hat leider nicht so eine simple Namensbezeichnung für seine Modelle gewählt. Die Prozessoren-Reihe von AMD nennt sich Athlon. Auch hier ist zwei-fach Vorsicht geboten: Genau wie bei INTEL gibt es auch bei AMD eine abgespeckte Version, sie nennt sich Duron. Auch hier gelten die gleichen Eigenschaften wie für den Celeron: Gleiche Taktfrequenz, aber doch langsamer. Des Weiteren ist bei AMD auch die Namensgebung der Modelle etwas verwirrend. Als Beispiel nehmen wir mal den AMD Athlon 2000+. Der Otto-Normal-Verbraucher denkt sich natürlich: "Aha, der Prozessor hat 2000 Megahertz Taktfrequenz (ca. 2 Gigahertz)."
Nach dem Kauf merkt man aber: Reingefallen! Der Prozessor hat nämlich nur 1,8 Megahertz. Fazit: Informieren Sie sich genau über die genaue Taktfrequenz eines Prozessors.

Im direkten Vergleich geben sich die Prozessoren nicht viel: Sie sind von der Leistung her in etwa gleich. In der letzten Zeit pendelte es hin und her: Mal hatte Athlon einen kleinen Vorsprung , mal war es der Pentium.

Informieren Sie sich auch hier zur aktuellen Lage. Kommen wir nun zu Tipp Nummer 4, dem Arbeitsspeicher.

Tipp 4 - Arbeitsspeicher

Der Arbeitsspeicher dient dazu, dem Prozessor Rechenarbeit abzunehmen und als temporäres Speichermedium. Je größer die Masse des Arbeitsspeichers, umso besser. Die Masse des Arbeitsspeichers wird in Byte gemessen, mittlerweile sind wir auch hier in Gigabyte-Bereichen angelangt.

Beim Arbeiten kommt es nicht so sehr auf die Größe des Arbeitsspeichers an, zu wenig sollte es aber auch nicht sein.

Auf dem Markt dominieren zwei Arten von Arbeitsspeicher:

  • der etwas langsamere, aber dafür billigere SD-RAM
  • der schnellere, dafür aber teurere DDR-RAM

Welche Sorte Sie nehmen möchten, ist ihre Entscheidung. Es sei nur so viel gesagt: Für reines Arbeiten reicht SD-RAM aus, wollen Sie aber Spiele ruckelfrei aber detailgetreu genießen oder leistungsfähige Videobearbeitung machen, empfiehlt sich die Wahl von DDR-RAM.

Es gibt noch einen weiteren Unterschied: Es gibt Markenspeicher und No-Name-Speicher. Welchen Sie nun wählen, müssen Sie auch selbst entscheiden, denn die Unterschiede sind kaum merklich.